Hocheck-Hütte wieder verwaist

Erstellt am 11. Mai 2015 | 07:45
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Foto: NOEN, Dietmar Holzinger.Presse
Gastspiel der Wirtin am Hocheck währte nur sehr kurz. Nun beginnt wieder die Suche nach einem neuen Betreiber.
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Nur einen Monat lang dauerte das Gastspiel der letzten Wirtin auf der Hocheck-Schutzhütte. So mancher Besucher muss nun wiederum hungrig den Heimweg antreten.

Jetzt ist der Österreichische Touristenklub (ÖTK) wieder auf der Suche nach einem Hüttenwirt.

Gründe für Rückzug noch unklar

Das Traditionshaus wurde 1881 eröffnet und vom Klein-Mariazeller Gutsbesitzer Jacob Rappaport erbaut. Während des Krieges wurde das Haus zerstört und 1947 neu errichtet.

Betrieben wird das Schutzhaus vom ÖTK, Sektion Triestingtal. Die niederösterreichische Schutzhütte liegt an den Gemeindegrenzen zwischen Furth und Altenmarkt auf einer Höhe von 1.030 Metern und ist Anziehungspunkt vieler Wanderer und Ausflügler, die das Schutzhaus auf einer gut befahrbaren Mautstraße besuchen können.

ÖTK-Obmann Wolfgang Lang ersucht interessierte Hüttenbetreiber um Kontaktaufnahme unter 0676 7827 837.

Der Grund, weshalb die bisherige Kurzzeit-Gastronomin so rasch das Feld räumte, liegt derzeit noch im Dunklen, denn sie war für die NÖN zu einer Stellungnahme nicht erreichbar.

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