Berndorf/Fahrafeld: Erhöhte Belastung durch Lkw-Verkehr. Die Hochwasserschutz-Arbeiten beginnen bald. Die Verantwortlichen ersuchen um Verständnis.

Von Elfi Holzinger. Erstellt am 02. August 2020 (05:10)
Dolomitsandwerk-Geschäftsführer Herbert Haderer und Bürgermeister Franz Rumpler ersuchen wegen des erhöhten Verkehrsaufkommens für den Hochwasserschutz um Verständnis.
Holzinger.Presse

Der Triestingwasserverband errichtet in Fahrafeld zum Schutz der Bevölkerung vor Hochwasser eines der größten, in Österreichs jemals gebauten Rückhaltebecken. Dies ist eine zentrale Maßnahme für den gesamten Hochwasserschutz des Triestingtales. Nach langer Planung wird ab 3. August mit der Schüttung der Dämme begonnen.

Das Gesteinsmaterial dafür kommt zu einem wesentlichen Teil aus der Region. Diese Baumaßnahme ist naturgemäß mit vermehrtem Lkw-Verkehr für die durch Berndorf führende Hainfelderstraße (B18), die Hernsteinerstraße (L 4020) und Steinhofstraße (L 4028) verbunden. Da das Steinbruchunternehmen auch sein übliches Tagesgeschäft über diese Straßenzüge abwickeln muss, bedeutet dies für die Dauer der Schüttung, dass sich die Verkehrsbewegungen deutlich erhöhen werden.

Ein weiterer großer Teil des Schüttmaterials kommt von der Baustelle am Semmeringbasistunnel. Die Firma „Dolomitsandwerk“ sowie das ausführende Bauunternehmen sind darum bemüht die Verkehrsbewegungen zu reduzieren, indem alternative Schüttmaterialien aus der Region eingesetzt werden sollen. Die Transporte werden von Montag bis Freitag, 6 bis 17.30 Uhr durchgeführt.

„Wir ersuchen die Bevölkerung um Verständnis und damit um einen Beitrag zum Schutz des Triestingtales vor Hochwasser“, erklärt VP-Bürgermeister Franz Rumpler.