Pottendorfer Ortschef Sabbata-Valteiner: „Trete sicher wieder an“

Erstellt am 19. März 2022 | 05:59
Lesezeit: 3 Min
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Bürgermeister Thomas Sabbata-Valteiner am Schreibtisch.
Foto: Thomas Lenger
Thomas Sabbata-Valteiner zieht positive Bilanz und hat auch nach 2022 viel vor.
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Bürgermeister Thomas Sabbata-Valteiner, SPÖ, ist nach 17 Jahren als Bürgermeister keineswegs „amtsmüde“. Ganz im Gegenteil. „2022 passiert in Pottendorf sehr viel“, kündigt der Ortschef an. „Wir bauen derzeit am Rothenhof den Kindergarten 2 neu. Es werden statt bisher zwei insgesamt sechs Gruppen gebaut. So ist es uns ab der Fertigstellung möglich, jedem 2,5-jährigen Kind einen Platz im Kindergarten anzubieten.“ Waren es bei seinem Amtsantritt 2005 noch acht Kindergartengruppen in ganz Pottendorf, sind es in Kürze 16 Gruppen.

„Uns ist die Kinderbetreuung ein großes Anliegen, daher wollen wir auch gerade hier die Qualität der Betreuung verbessern. Das gelingt uns mit dem Bau von zusätzlichen Kindergartenräumen, weil das entlastet alle Gruppen. Dadurch werden wir weniger Kinder in einer Gruppe haben und können somit die Betreuung verbessern“, schildert der Ortschef. Investiert werden 3,5 Millionen Euro. Auch im Wohnbau geht die Gemeinde Pottendorf einen eigenen Weg. Ein Wohnhausprojekt mit 13 Wohnungen zwischen 54 und 79 Quadratmetern ist im Zentrum von Wampersdorf geplant. Es soll jungen Wampersdorfern ermöglichen, im Ort zu bleiben.

Pottendorf geht eigenen Weg im Wohnbau

„Die Gemeinde baut dieses Objekt selbst, das ist bei einer Investition von 2,2 Millionen Euro möglich, weil wir von der ‚Gemeindemilliarde‘ des Bundes 750.000 Euro an Förderung bekommen haben. Jene, die unter 30 Jahre alt sind, bekommen die ersten fünf Jahre 2,50 Euro je Quadratmeter Rabatt auf die Miete und zahlen nur 50 statt 100 Euro an Baukostenzuschuss pro Quadratmeter“, erläutert Sabbata-Valteiner das attraktive Angebot an die einheimische Jugend. Gebaut wird „grün“, wie er betont, mit Wasserluftwärmepumpen und Photovoltaikanlage, nach Passivhausstandard und mit Fassadenbegrünung.

Auch im Schlosspark gibt es Neuigkeiten. Während die Sanierung eines weiteren Teils des Schlosses auf 2023/2024 verschoben wurde, sind beim „Wächterhaus“ nahe der B60 die Sanierungsarbeiten bereits voll im Gange. „Wir sanieren das Wächterhaus und es soll darin ein Café entstehen“, sagt Sabbata-Valteiner. Es gäbe bereits zahlreiche Interessenten, die im 45 Quadratmeter großen Gebäude ein Kaffeehaus betreiben wollen. „Damit wird der Schlosspark sicher als Ausflugsziel noch attraktiver“, ist der Ortschef überzeugt.

Auf die Frage, ob er bei der nächsten Gemeinderatswahl noch einmal als Bürgermeisterkandidat antritt, stellt er sofort klar: „Ich trete sicher wieder an!“

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