Wichtige Finanzinfos für Badener Vereine. Die Initiative Baden ENGAGE, die durch das EU-Programm Europäischer Solidaritätskorps gefördert wird, lädt heute Dienstag, 16. März zu einem weiteren virtuellen Zusammentreffen von Badener Vereinen. Dieses zweite "Open Space of Democracy" wird von 18 bis 19.30 Uhr stattfinden.

Von Andreas Fussi. Erstellt am 16. März 2021 (11:05)
Screenshot der letzten Veranstaltung von Baden ENGAGE.
Usercontent, privat

Den Schwerpunkt der zweiten Ausgabe dieses Online-Formats bildet das Thema Finanzierung. Neben einem kollegialen Austausch zu dem Thema werden die Initiatoren Gregor Ruttner und Fabian Scholda außerdem zeigen, wie eine Einreichung beim NPO-Fonds (Non-Profit-Organisation – Unterstützungsfonds) funktioniert. Bei dieser Förderung des Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport können seit 5. März 2021 gemeinnützige Organisationen Kosten für das 4. Quartal 2020 rückerstattet bekommen, die durch den Lockdown entstanden sind.

Hintergrundinfos

Baden ist eine Stadt des Miteinander und - wie es der Corona-Lockdown besonders gezeigt hat - eine Stadt des Füreinander! Nicht umsonst wird Baden immer wieder als Vereinsstadt bezeichnet: Hilfswerk, Pfadfinder, Stadtmusik, BiondekBühne - sie alle zeichnet aus, dass sie in ihren Bereichen zu den Vorreitern in Österreich gehören. Dazu kommen unzählige Sportvereine, die das Freizeitangebot in Baden ebenso vielfältig wie erschwinglich zu den Menschen bringen. Baden hat drei Freiwillige Feuerwehren und einen Vorzeigestandort des Österreichischen Roten Kreuzes.

Dieses große Potenzial an Innovation und gleichzeitiger Wertschöpfung für Baden wurden Fabian Scholda und Gregor Ruttner im Laufe ihrer eigenen Professionalisierung in diesen Bereichen immer klarer. So reifte in den letzten Jahren zunehmend die Idee für "Baden ENGAGE". 

Gregor Ruttner ist General Manager von SEED, einer Initiative vom Teach for Austria Alumniverein, Vorstand der BiondekBühne, Referent an der Pädagogischen Hochschule NÖ und als Organisationsberater und Theaterpädagoge tätig. Er studierte Freizeitpädagogik, Theaterpädagogik und Coaching, Organisations- und Personalentwicklung.

Fabian Scholda ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Kompetenzzentrum für Nonprofit Organisationen und Social Entrepreneurship der WU Wien. Er ist außerdem Experte für Soziale Innovation bei der österreichischen Forschungsfördergesellschaft, wo er u.a. am Förderprogramm Impact Innovation mitwirkt. Fabian absolvierte ein internationales Studium mit Fokus auf International Management in Österreich, Dänemark und England. Er war zuvor Researcher an der London South Bank University und als (Sozial-)Unternehmer in Seoul, Wien und London tätig.

Gemeinsam gestalten sie seit 2019 den monatlichen Podcast Gemeinwohl Geplauder, in dem sie Gedanken und Erfahrungswerte zu NPO-relevanten Themen austauschen. Manchmal sind auch Gäste dabei, um aus der Praxis zu berichten.

EU-Projekt

Der erste Schritt der Umsetzung ist ein Projekt, das mit Fördermitteln aus dem Europäischen Solidaritätskorps unterstützt wird. Gemeinsam mit drei weiteren jungen Erwachsenen werden Veranstaltungen organisiert, die die Badener Vereine besser vernetzen und ihre Bedürfnisse für das nächste Jahrzehnt ausloten sollen.

Darüber hinaus gibt es eine monatliche Kolumne in der Badener NÖN, in der über die Badener Zivilgesellschaft reflektiert wird.