Erfolg für Badener Jungpolitiker im Land. Dank vier Jungpolitiker der ÖVP des Bezirks Baden wurde die Mobilitätsförderung von 75 auf 100 Euro pro Semester erhöht.

Von Andreas Fussi. Erstellt am 11. Oktober 2017 (04:46)
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Michael Capek, Paul Zwiefelhofer, Katharina Pfneiszl und Christian Stiastny freuen sich über Erfolg.
JVP

Vier Jungpolitikern der JVP aus dem Bezirk Baden ist es zu verdanken, dass kürzlich die Mobilitätsförderung für Studierende in Niederösterreich von bislang 75 Euro auf 100 Euro pro Semester erhöht worden ist. Gültig ist sie sie 1. Oktober.

Gemeinsam erreichten Gemeinderat Michael Capek (Baden), Gemeinderätin Katharina Pfneiszl (Pottendorf), JVP-Bezirksobman Christian Stiastny und sein Stellvertreter Paul Zwiefelhofer diese finanzielle Erleichterung für Studenten. Sie würdigen „den Weitblick von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner“ und auch die Gespräche mit Verkehrslandesrat Karl Wilfing.

Ihre Initiative basiert in einer vom Michael Capek im Badener Gemeinderat durchgebrachten Resolution für ein österreichweites Studententicket, die jedoch vom Ministerium abgelehnt worden war. „Unsere Landeshauptfrau hat die Idee wieder aufgenommen“, freut sich Christian Stiastny. Und er rechnet vor: „Auf der Strecke von Baden nach Wien mit Kernzone, bleiben 750 Euro im Jahr auf der Strecke.“

Alleine in Baden ca. 300 Anträge

Auch JVP-Landeschef Bernhard Heinreichsberger würdigt das Engagement der Badener Jungpolitiker. Das Modell der Grünen, die ein 75-Euro-Studententicket fordern, sei hingegen „nicht umsetzbar“. Die nun durchgesetzte Erhöhung der Mobilitätsförderung sei geeignet, die Abwanderung junger Studierender einzudämmen. Die Lösung einer bundesweiten Regelung – also ein Studententicket für den Weg vom Wohn- zum Studienort verbunden mit angemessenem Selbstbehalt – bleibe „Überziel“ der Gruppe.

Die Förderung ist für Studierende bis 26 Jahren möglich und kann unbürokratisch jedes Semester auf noe.gv.at beantragt werden. Alleine in der Stadt Baden waren es zuletzt ca. 300 Anträge.