Wirtschaft startet Petition gegen Badener Parkkonzept

In zahlreichen Badener Betrieben werden Unterschriften gegen das neue Badener Parkkonzept gesammelt.

Andreas Fussi
Andreas Fussi Erstellt am 06. Oktober 2021 | 06:01
Wirtschaft startet Petition Baden
Einige der Unternehmer, die derzeit eine Petition gegen das neue Parkkonzept lanciert haben. Darin fordern sie „die Aussetzung und sofortige Evaluierung des Parkkonzeptes“.
Foto: Foto Schneider GmbH

Die Gruppe der Unternehmer, die das neue Parkraumkonzept in Baden kritisieren, wächst weiter. Tagtäglich kommen Neue hinzu. Untereinander besteht der Grundkonsens über die in ihren Augen „absurde Parkplatzverordnung“.

Viele Ideen wurden bereits gesammelt um es für die Badener, Kunden und Mitarbeiter angenehmer zu gestalten. Mittlerweile sammeln alle Unternehmer, unterstützt durch die WKNÖ, Unterschriften gegen das neue Parkraumkonzept. „Wir freuen uns über jeden Unternehmer, der uns unterstützen möchte. Gerne können sich diese unter meiner Nummer 0680/2202483 melden“, sagt Nadine Pernjak (Kost.Bar).

„Quer durch alle Branchen ist das neue Parkraumkonzept spürbar und somit sehen wir uns gezwungen im Sinne unserer Kunden und Mitarbeiter etwas zu unternehmen“ Ulrike List

„Wir bitten die Stadtpolitiker, endlich auf uns Unternehmer zu reagieren und sich mit uns zusammen zu setzen“, sagt Pernjak. Die Unternehmer seien verzweifelt, jeden Tag gebe es neue Geschichten die ihnen Kunden und Mitarbeiter über das Parkplatzchaos erzählen.„Wir wollen ein lebendiges Baden“, sagt Herwig Gasser (Süßes vom Feinsten), der bereits über enttäuschende Vorstellungsgespräche und Umsatzeinbrüche berichten kann. „Quer durch alle Branchen ist das neue Parkraumkonzept spürbar und somit sehen wir uns gezwungen im Sinne unserer Kunden und Mitarbeiter etwas zu unternehmen“, ist sich auch Ulrike List (Friends Immobilien) mit allen Unternehmern einig.

„Die Frequenz nimmt am Nachmittag deutlich ab“, weiß Erich Hanai. „Einige Kunden sind so erbost, dass sie Baden nicht mehr aufsuchen möchten“, ist Andreas Schneider (Foto Schneider) verzweifelt. „So kann es nicht weiter gehen“, sind sich die Betriebe einig.