12 Menschen von Vöslauer Feuerwehr gerettet

Die Bad Vöslauer Feuerwehr wurde im Vorjahr zu 180 Einsätzen gerufen.

Erstellt am 15. Januar 2022 | 05:57
Lesezeit: 1 Min
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Feuerwehrkommandant Philipp Michalek und Stellvertreter Christian Hoffmann mit Beförderten William Fenk, dem neuen Feuerwehrarzt Ralph Sebestik und den Beförderten Alexander Ungerhofer sowie Leopold Baumgartner.
Foto: Freiwillige Feuerwehr der Stadt Bad Vöslau

2021 war für die 90 Feuerwehrmitglieder der Bad Vöslauer Stadtfeuerwehr erneut ein Jahr im Zeichen der Coronavirus-Pandemie.

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Dennoch hoben sich die Einsatzzahlen und damit die geleisteten ehrenamtlichen Stunden deutlich im Vergleich zum Vorjahr. Am 6. Jänner fand die alljährliche Jahreshauptversammlung statt. Erneut nicht im College Garden Hotel, sondern im Turnsaal der Neuen Mittelschule in Bad Vöslau – mit 2G plus Test.

Die Einsatzstatistik kann sich sehen lassen: Die Bad Vöslauer Feuerwehr wurde im Jahr 2021 zu insgesamt 180 Einsätzen gerufen. Konkret wurden 2.092 Stunden geleistet, um die 108 technischen Hilfeleistungen, 61 Brände, 8 Brandsicherheitswachen und 3 Schadstoffeinsätze abzuarbeiten. Statistisch gesehen rückte die Feuerwehr alle 48 Stunden aus. Bei diesen 180 Einsätzen konnten 12 Menschen von den Einsatzkräften aus Notlagen gerettet werden. Von den ehrenamtlichen Feuerwehrmitgliedern wurde im Berichtsjahr 2021 auch ein tierischer Bad Vöslauer Mitbürger gerettet.

Insgesamt wurden von den Bad Vöslauer Feuerwehrfrauen und Feuerwehmännern 11.946 Stunden für Einsätze, Übungen und das Aufrechterhalten des Dienstbetriebes zu 100 Prozent unentgeltlich und freiwillig investiert. Wenn man diese Stunden mit dem, laut Tarifordnung üblichen Stundensatz von 24 Euro multipliziert, ergäbe sich daraus eine Wertschöpfung von rund 287.000 Euro.

Zum ersten Mal führte das neue Kommando unter Feuerwehrkommandanten Philipp Michalek und Stellvertreter Christian Hoffmann durch die Sitzung. Zum ersten Mal in der 157-jährigen Geschichte der Bad Vöslauer Feuerwehr wurde mit Allgemeinmediziner Ralph Sebestik ein Feuerwehrarzt ernannt.