Gedenkstätte für Renn-Ass in Kottingbrunn

Erstellt am 13. April 2018 | 08:31
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Weil der legendäre Rennfahrer seine ersten Runden in Kottingbrunn gedreht hat, erhielt er jetzt ein Denkmal.
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Am Firmengelände bei Michael Barbach wurde das „Jochen Rindt Memorial“ in Kottingbrunn feierlich eingeweiht. Vor genau 55 Jahren drehte Jochen Rindt an dieser Adresse seine ersten Runden in einem Cooper. Ein denkwürdiger Tag, weil Jochen Rindt zum ersten Mal in einem Monoposto-Rennwagen gesessen ist.

Sein damaliges Feedback nach wenigen Runde war ernüchternd: „...Ich kann nichts sehen und der Rennwagen überhaupt, so a Bledsinn!“

Michael und Irene Barbach stellten eine Präsentation über Jochen Rindt, der in Kottingbrunn auf dem ehemaligen Reifenprüfgelände seine ersten Runden fuhr, zusammen. Die beiden Bürgermeister, Christian Macho (Kottingbrunn) und Bürgermeister Andreas Ramharter (Leobersdorf) unternahmen mit Michael Barbach einen Besuch in dessen Porsche-Museum und waren von den Exponaten begeistert. Im Verkaufsraum gab es den originalen SIMCA-Aronde P60 Monthlèry, der eigentlich als Familien-Auto gekauft wurde, zu sehen – ein großzügiges Maturageschenk für den noch jungen Jochen. Dieser sollte damit gelegentlich seine Großeltern chauffieren, allerdings meldete er ihn frech als Rennwagen beim Preis der Semperit-Werke in Innsbruck an.

Zahlreiche prominente Zeitzeugen aus der Rennfahrerzeit des unvergesslichen Rennfahrers kamen, um sich gemeinsam zu erinnern. Unter den Gästen: ORF-Regielegende Lucky Schmidtleitner, Kurt Bergmann (Inhaber Kaimann-Rennwagen und Teamchef), Erich Glavitza (Rennfahrer, Stuntman – als Double für Steve McQueen in „Le Mans“), Fritz Baumgartner (Sportwagenfahrer), oder auch Norbert Orac (Verleger „Auto Revue“)

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