Gregor Henckel-Donnersmarck: 40 Jahre als Priester in Heiligenkreuz

Erstellt am 15. August 2022 | 05:19
Lesezeit: 2 Min
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Alt-Abt Gregor Henckel-Donnersmarck.
Foto: E. Fürst
Am 1. August 1982 ist Alt-Abt Gregor Henckel-Donnersmarck von Bischof Maximilian Aichern zum Priester geweiht worden.
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Genau 40 Jahre später feierten viele Freunde, Weggefährten und Mitbrüder gemeinsam mit dem Jubilar eine Dank- und Festmesse in der Stiftskirche. Pater Martin hielt die Festpredigt. Er betonte: „Lieber Abt Gregor, ‚Vergelts Gott‘ für Dein Zeugnis als Mensch, Mönch, Priester und Abt.“

„Lieber Abt Gregor, ‚Vergelts Gott‘ für Dein Zeugnis als Mensch, Mönch, Priester und Abt.“

Henckel-Donnersmarck hat eine bewegte Lebensgeschichte hinter sich und entschied sich erst für eine berufliche Karriere in der Wirtschaft. Als Kind floh er mit seiner Familie vor dem Vormarsch der Roten Armee aus Schlesien, zunächst nach Bayern und anschließend nach Kärnten. Nach der Matura am Humanistischen Gymnasium in Klagenfurt studierte Henkel-Donnersmarck an der Hochschule für Welthandel in Wien und spondierte zum Diplomkaufmann. Er begann, in einer Speditionsfirma zu arbeiten, durch Fleiß und Ehrgeiz stieg er zum Geschäftsführer auf. Jedoch missfiel es Henckel-Donnersmarck, dass er seiner Karriere den Tribut zahlen musste, und „nicht genug Zeit für den Glauben“ hatte.

Er entschied sich, sein Leben als Manager in der Wirtschaft aufzugeben wurde am 15. November 1977 Novize im Stift Heiligenkreuz und nahm den Ordensnamen Gregor an. Nach Studien (1978–1986) an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Heiligenkreuz wurde er Magister der Theologie und am 1. August 1982 erhielt er in der Stiftskirche die Priesterweihe.

Nach verschiedenen Aufgaben im Dienste der Zisterzienser, wählte ihn der Konvent am 11. Februar 1999 zum 67. Abt des Stiftes Heiligenkreuz. Im Februar 2011 legte er sein Amt als Abt zurück, da er altersbedingt keine komplette Periode mehr ausüben dürfte.

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