Pechermuseum Hernstein: 10 Jahre Kulturerbe

Erstellt am 21. Mai 2022 | 05:34
Lesezeit: 2 Min
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Köhler Peter Wieser, Obmann „Die KEAföhrenen“ Gerhard Kogler, Bezirkshauptfrau Verena Sonnleitner, Hernsteins Bürgermeisterin Michaela Schneidhofer und LAbg. Josef Balber mit einigen Beispielen der vielfältigen Naturprodukte der Pecher und Köhler.
Foto: Sonja Pohl
Pecherei und Köhlerei feiern am 21./22. Mai von 10 bis 16 Uhr.
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Ein besonderes Jubiläumsprogramm wird im Rahmen des Museumsfrühlings Niederösterreich am 21. und 22. Mai jeweils von 10 bis 16 Uhr an mehreren Schauplätzen geboten. Die Köhlerei und die Pecherei im südlichen Niederösterreich wurden im Jahr 2011 von der Österreichischen UNESCO-Kommission ins nationale Verzeichnis als Immaterielles Kulturerbe aufgenommen.

„Unter der Schirmherrschaft der Österreichischen UNESCO-Kommission wird an mehreren Veranstaltungsorten ein buntes Programm für Familien und Interessierte jeder Altersgruppe geboten. Das Zen-trum bilden die ehemaligen Pecherhochburgen Hernstein und Markt Piesting“, sagt Hernsteins Bürgermeisterin Michaela Schneidhofer, ÖVP, und der Obmann der KEAföhrenen, Gerhard Kogler.

Den Auftakt bildete ein Pressegespräch im Pechermuseum Hernstein, bei dem die Geschichte und historische Bedeutung beider Handwerke für die Region aufgezeigt wurden. Landtagsabgeordneter Josef Balber und Bezirkshauptfrau Verena Sonnleitner hoben die Bedeutung der regionalen Identität und traditionellen Authentizität hervor.

Das Jubiläums-Fest findet am Wochenende in drei Museen, bei zwei Kohlenmeilern der Region und bei einer gemütlichen Wanderung über die Themenwege mit einem Waldfest im Föhrenwald zwischen Markt Piesting und Hernstein statt. Die Veranstaltung wird vom Land NÖ und der EU gefördert. Ein Shuttledienst verbindet die Orte.

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