Judoka übten Karate. Die Judoka des AJC-Thermenregion gab es ein Wiedersehen beim Abstandstraining. Trainiert wurde aber eine ungewohnte Sportart.

Von Malcolm Zottl. Erstellt am 24. Juni 2020 (18:35)
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Karatetraining für Judoka 2020-06-19.jpg
Die Judoka des AJC Thermenregion trainierten im Garten des Obmanns Karate.
AJC Thermenregion

Beim AJC Thermenregion gab es endlich ein Wiedersehen beim Training. Aber in Zeiten von Corona ist alles anders. Die Sportler trainierten nicht Judo, sondern Karate. Trainer Franz Winter hat nicht nur den vierten Judo-Dan sondern auch den zweiten Dan in Karate. Die Einheit fand im Garten des AJC-Obmann Hannes Ferstl, unter Einhaltung des Sicherheitsabstands, statt.

Kämpfen gegen imaginären Gegner

Shotokan Kata ermöglicht es ohne Körperkontakt zu trainieren. Dabei brauchen die Sportler keinen Kontakt. Bei dieser Kata stellen sich Kämpfer ihren Gegner nämlich nur vor. Karate ist eine gute Ergänzung zum Judo, da auch die höheren Judokata, die bei Dan-Prüfungen und Kata-Bewerben zur Anwendung kommen, Abwehr von Schlag- und Tritttechniken enthalten. Am Freitag soll es, sofern es das Wetter zulässt, die nächste Karate-Einheit für die Judoka geben.