Kapellmeister Franz Wagner ist verstorben

Erstellt am 09. November 2021 | 12:53
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Der Badener Kulturpreisträger Franz Wagner ist wenige Tage nach seinem 80.Geburtstag verstorben.
Der Badener Kulturpreisträger Franz Wagner ist wenige Tage nach seinem 80.Geburtstag verstorben.
Foto: psb/ram
Knapp nach seinem 80. Geburtstag ist mit Kapellmeister Franz Wagner ein ganz Großer der städtischen Musikszene von uns gegangen! Der Badener Kulturpreisträger gab bis zuletzt Konzerte.
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Die Redaktion hat die traurige Nachricht heute durch Hans-Gerd Ramacher, dem Leiter der Abteilung Kultur auf der Stadtgemeinde Baden erfahren. Franz Wagner ist wenige Tage nach seinem 80. Geburtstag verstorben. Gemeinsam unter dem Titel „Franz Wagner und Freunde“ trat er mit bekannten und beliebten Musikerinnen und Musikern der Kulturstadt Baden bis zuletzt im Haus der Kunst auf. Er nahm am kulturellen Leben in Baden teil und besuchte auch als Gast gerne die Veranstaltungen. Er verstand sich mit der Jugend bestens und war stets sehr freundlich, humorvoll und gut aufgelegt, verbreitete so gute Laune! Wir alle werden ihn sehr vermissen!", würdigt Ramacher den Verstorbenen.

Franz Wagner wurde 1941 in Wien geboren. Er schloss die Akademie für Musik und Darstellende Kunst in Wien ab. Er lebte seit 1986 in Baden und wirkte von da an als musikalischer Leiter des Badener Städtischen Orchesters unter den Theaterdirektoren Karlheinz Drobesch und Helmuth Brandstätter.

Von 1976 bis 1996 dirigierte er ca. 125 Theaterpremieren und etwa 3.500 Kurkonzerte! Weiters gestaltete Kapellmeister Franz Wagner die Musikbeiträge bei den Matineen mit Altbürgermeister Viktor Wallner. Unzählige Neuorchestrierungen, Arrangements, Eigenkompositionen, CD-Produktionen und Konzerte zählten zu seiner Arbeit, „Der Mann von La Mancha“, „Die Dreigroschenoper“, „Frau Luna“, „Maske in Blau“, und viele mehr.

 Neben seinem Engagement in Baden wirkte Kapellmeister Franz Wagner im Stadttheater St. Pölten, Raimundtheater Wien, Melker Sommerspiele, Ateliertheater am Naschmarkt und im Theater „Die Tribüne“.

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