Große Trauer um St. Veiter Ehrenobmann. Am 28. August verstarb Karl Hajek im 89. Lebensjahr friedlich im Kreise seiner Angehörigen.

Von Elfi Holzinger. Erstellt am 15. September 2021 (05:14)
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Karl Hajek ( ). Er galt als Retter des Musikvereins St. Veit.
Holzinger.Presse

Karl Hajek war von der Triestingtaler Musikerszene nicht wegzudenken, er war bis ins hohe Alter ein gern gesehener und charmanter Musiker auf sämtlichen Festen und Veranstaltungen.

Der pensionierte Berufsschuldirektor-Stellvertreter wurde 1933 in Wr. Neustadt geboren und wohnte mit seiner Gattin Heidi ab 1960 in St. Veit, wo er 1979 den Musikverein St. Veit wiederbelebte und bis 1993 auch Obmann war. Ab dann wurde er zum Ehrenobmann erkoren, wo er bis 2010 aktiv am Musikgeschehen als Trommler teilnahm. Inzwischen leitete er ab 1960 den Kirchenchor St. Veit und einige Zeit davor den Kirchenchor in Matzendorf. Ab 1970 spielte er im Salonorchester Faber in St. Veit Klavier.

Abschiedsworte findet sein langjähriger Musikerkollege Gemeinderat Franz Haigl: „Ohne unseren Ehrenobmann Karl Hajek gäbe es wahrscheinlich den Musikverein St. Veit nicht mehr. Er war maßgeblich an dem Überleben des Vereins verantwortlich und prägte die Entwicklung nachhaltig. Dafür danken wir Karl Hajek, und werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren“.

Auch Bürgermeister Franz Rumpler, ÖVP, schätze den Ehrenobmann des Musikvereins Zeit seines Wirkens: „Karl Hajek war im gesellschaftlichen Leben von St. Veit über Jahrzehnte bestimmend. Sein hoher persönlicher Einsatz für Kinder, Jugendliche, für die Pfarre St. Veit und seinen Musikverein St. Veit war vorbildhaft und prägend. Mach’s gut Herr Karl!“

Die Beisetzung findet am Mittwoch, 15. September, um 15 Uhr in der Aufbahrungshalle St. Veit statt.