Gedenkstätte der Habsburger ist nun wieder geöffnet. Kronprinz Rudolfs Jagdschloss kann in Mayerling, nach Corona, wieder besichtigt werden.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 23. Juni 2020 (05:13)
Gertrude Knotzer und Schwester Maria Regina sind sehr erleichtert darüber, dass sie endlich wieder Besucher empfangen dürfen und freuen sich schon auf viele Interessierte im Kloster.
Stephanie Pirkfellner

Der Schicksalsort der Habsburger ist nach der langen Coronapause wieder geöffnet.

Das ehemalige Jagdschloss des Kronprinzen Rudolf wurde nach seinem Tod in ein Kloster der Karmeliterinnen umgewandelt, und die Schwestern beten für Rudolf und Mary sowie für alle Menschen in Not.

Durch das 2014 errichtete Besucherzentrum, geschaffen als Anlaufstelle und Ausgangspunkt des Rundganges, gelangt man in einen wunderschönen Park mit Blumengarten und erreicht über einen gemütlich ansteigenden Weg den Teepavillon des Kronprinzen Rudolf. Nach dem Besuch der Kirche, deren Altar an der Stelle des Totenbettes von Rudolf und seiner Geliebten Mary Vetsera erbaut wurde, kann von den Besuchern das sehr übersichtliche, gut gestaltete Museum mit vielen Exponaten in Augenschein genommen werden. Die schöne, vom Kaiser gestiftete Kirche und das Museum, mitten im Wienerwald gelegen, können nun also endlich wieder täglich von 9 bis 17.30 Uhr besichtigt werden. Informationen dazu gibt es per E-Mail unter information@karmel-mayerling.at oder unter +43 2258 2275.

Die Schwestern vom Karmel Mayerling freuen sich schon auf regen Besuch.