Kein Problem mit dem Nachwuchs

Erstellt am 07. Jänner 2014 | 23:59
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Rückblick & Ausblick / Verjüngter Vorstand, neue Mitglieder, neue Wege  bei der „BiondekBühne“.
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„Weihnachten war für uns eine Zeit des kurzen Durchatmens und Rückblickens“, so Gabriele Gerlich von der „BiondekBühne“ Baden. Rasant entwickelt und professionalisiert sich die „BiondekBühne“, neue Gruppen wurden gegründet, bestehende ausgebaut, Kooperationen geknüpft: „Einen wesentlichen Teil unserer Arbeit machen mittlerweile unsere Schulpartnerschaften aus“, berichtet Gerlich. Es gibt Kooperationen mit dem Gymnasium Biondekgasse, dem Hort in Pfaffstätten, dem Hort der Volksschule Pfarrplatz sowie der Übungsvolksschule Baden, der Volksschule Tribuswinkel und der Neuen Mittelschule in Traiskirchen.

Weiter ausgebaut wird auch der internationale Weg der „BiondekBühne“, der sich „langsam zu einer Erfolgsstory entwickelt, wir haben EU-Projekte entwickelt, Jugendliche der BiondekBühne reisten nach Armenien, Spanien, Irland, England und Portugal um dort mit anderen Jugendlichen Theater zu spielen, zu tanzen und musizieren“, so Gerlichs Bericht weiter. Im Gegenzug kamen Jugendliche aus vielen Ländern Europas nach Baden, um hier gemeinsam an Theaterprojekten zu arbeiten. „Durch die Förderung der EU sind diese Projekte für die Teilnehmer fast gratis. Wir haben die Bewilligungen zu vielen weiteren Projekten in der Tasche und freuen uns schon sehr darauf.“

Stolz ist man auch auf „den Generationenwechsel, viele junge ehemalige Mitglieder treten in die Fußstapfen der ersten BiondekBühnen-Generation“, so Gerlich, die auch ein „Kind“ der neuen Generation ist. Viele Jugendliche, die zur „BiondekBühne“ kamen „haben bei ihrer beruflichen Ausbildung einen Weg gewählt, der sie direkt wieder zur BiondekBühne führt.“

Andere Vereine stehen vor einem Nachwuchsproblem, „wir nicht! Es gibt selten Jugendliche, die sich ehrenamtlich einbringen wollen. Nicht so bei uns.“ Und wie geht‘s weiter? „Wir wollen noch mehr Menschen davon überzeugen, wie wichtig es ist, sich mit Kunst auseinander zu setzen“, so Gerlichs Wunsch. Gelingen soll das mit neuen Konzepten, wie „die Grenzen zwischen Theater, Tanz und Musik fließender zu machen.“

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