Pfaffstättnerin will „Phantasie berühren“. Die Pfaffstättnerin Daniela Meisel will die Vorstellungskraft beflügeln. Soeben ist ihr Buch „Felix Funkenflug“ erschienen.

Von Bettina Kreuter. Erstellt am 06. Februar 2017 (08:21)
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Daniela Meisel legt mit „FelixFunkenflug“ ihr fünftes Buch vor.
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Als Mutter von drei Kindern macht sich Daniela Meisel manchmal Sorgen, dass sie zu sehr in die digitale Welt kippen könnten. Das gab den Anstoß zu ihrem Kinderbuch „Felix Funkenflug“, das im Picus Verlag erschienen ist.

Fernseher und Computer im Offline-Modus

Durch ein Gewitter bleiben Fernseher und Computer im Offline-Modus, und der 9-jährige Felix taucht ein in das Leben draußen. Er freundet sich mit Kerim an, der keinen Computer aber viel Phantasie besitzt. „Ich wollte die Kinder in Berührung mit der Phantasiewelt bringen. Durch das Lesen bekommen sie ein phantastisches Werkzeug“, meint Daniela Meisel.

Schon als Kind gelang es ihr, erst ihre Schwester und dann immer größere Gruppen von Freunden mit ihren erdachten Geschichten in den Bann zu ziehen. Zum Schreiben und Leben als freischaffende Autorin und Schreibpädagogin bekannte sie sich aber erst vorigen Herbst. Zuvor unterrichtete die studierte Biologin auch an einer Maturaschule.

Die Verleihung des Niederösterreichischen Anerkennungspreises für Literatur 2016 machte damit Schluss. „Das Arbeiten in verschiedenen Bereichen, meine Familie und das Schreiben gingen nicht mehr parallel. Ich habe mich entschieden“, so Meisel. Derzeit schreibt sie an einem weiteren Kinderbuch und an einem Roman, der vom Leben ihrer Waldviertler Großmutter inspiriert ist.