Abgänge, die doppelt weh tun. Alexander Wastl über den Wechsel der Haumer-Brüder zum ASV Baden.

Von Alexander Wastl. Erstellt am 24. Januar 2017 (02:41)

Fulminant war der Saisonstart des SC Alland. Vier Siege aus vier Spielen – das gab es schon sehr lange nicht mehr. Der eine oder andere schwelgte sicherlich in Erinnerungen an die Saison 2013/2014.

Da spielte man sich mit dem SC Weissenbach den Meistertitel aus, zog am Ende aber den Kürzeren. Die Tabellenspitze kennt man seither nur mehr vom Hörensagen. In den darauffolgenden Meisterschaften ging es immer weiter bergab. Platz 9 in der Saison 2014/2015, vorletzter Platz im vergangenen Jahr ...

Das Zwischenhoch zum Auftakt war ein Hoffnungsschimmer. Und der große Hoffnungsträger, dass es mit Alland wieder nach oben gehen könnte, war Lukas Haumer. Der Stürmer erzielte in den ersten vier Spielen acht Tore.

Doch die Treffer von Haumer wurden weniger – und Alland holte ab Runde vier keinen Punkt mehr. Zuletzt war der Torjäger verletzt, nun ist er weg, wie auch Bruder Christoph. Dass es das Duo ausgerechnet zu einem Ligakonkurrenten zieht, der punktemäßig nicht viel besser dasteht, muss dem SC Alland doppelt weh tun.

Denn es ist nach dem Abgang von Trainer Roland Babanits ein weiteres Indiz dafür, dass der Glaube an eine Besserung der Situation in Alland schwindet.