Besser regional und saisonal. Über die Notwendigkeit, unsere Bauern zu unterstützen.

Von Andreas Fussi. Erstellt am 20. August 2019 (03:21)

Klimawandel hin oder her, Fakt ist, dass die derzeit herrschende Witterung viel zu trocken ist. Die Landwirte im Bezirk müssen das ausbaden und kämpfen ums Überleben. Dieser Existenzkampf muss aufrütteln und bewusst machen, dass wir Konsumenten es in der Hand haben, die Bauern der Umgebung zu unterstützen. Bewusst regionale Lebensmittel zu kaufen sollte selbstverständlich sein. Vor allem aber bedeutet das auch, saisonal einzukaufen. Erdbeeren im Winter müssen nicht sein, von Äpfeln aus Chile ganz zu schweigen.

Die Bedeutung der Landwirtschaft sieht man auch im Tourismus. Die Österreichwerbung wirbt im Ausland gerne mit der schönen Natur in unserem Land. Diese Natur ist aber untrennbar mit der Arbeit der Bauern auf den Feldern und Weiden verbunden. Diese sind auch Naturpfleger. Gegenseitige Rücksichtnahme ist Teil dieser Verbindung von Natur und Tourismus. Wer seinen Hund auf Feldern sein Geschäft verrichten lässt, gefährdet diese Balance.