Budget mit einer Überraschung. Über die Präsentation des neuen Badener Voranschlags.

Von Andreas Fussi. Erstellt am 22. Oktober 2019 (03:36)

Die Stadtgemeinde Baden setzt jetzt auch die sogenannte „Voranschlags- und Rechnungsabschlussverordnung 2015“ bei der Erstellung des Voranschlags um. Zusammengefasst ist das Budget jetzt in einer Gewinn/Verlustrechnung dargestellt. Dazu kommt die Vermögensrechnung, die erst nach dem Rechnungsabschluss feststeht. Für die Bürger ändert das Zahlenwerk nichts. Die Ausgaben der Stadt ähneln jenen der Vorjahre. Der Schuldenstand ist gesunken, die Rücklagen andererseits sind auch geschrumpft. Insgesamt ein solides Budget ohne große Höhepunkte.

Eine Ausgabe im Voranschlag überrascht aber positiv: Erstmals ist ein Budgetposten für ein künftiges Frauenmuseum inkludiert. Auch wenn nicht jeder von dessen Errichtung überzeugt sein wird, würde so ein Museum ein weiteres Alleinstellungsmerkmal Badens sein und die Existenz vieler bekannter Frauen, die in Baden gelebt und gewirkt haben, würdigen. Jetzt muss nur noch ein geeignetes Objekt dafür gefunden werden.