Der Umbruch braucht Zeit

Erstellt am 11. Mai 2022 | 02:32
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über die aktuelle Saison und die Zukunft des FCM

Eine turbulente Saison neigt sich dem Ende zu. Drei Runden vor Schluss zeichnet sich ab, dass es Traiskirchen nicht in die obere Tabellenhälfte schafft. Das ist mittlerweile zu wenig für den eigenen Anspruch. Traiskirchen-Obmann Werner Trost macht auch keinen Hehl daraus, dass es im Frühjahr doch noch in die Top-Fünf hätte gehen sollen.

Die Ursachen für diese durchwachsene Saison sind mannigfaltig. Ein gewichtiger Mitgrund: Ruhe herrschte selten. Auch von der adaptierten Spielphilosophie, die Zeljko Radovic implizierte, scheinen nicht alle restlos überzeugt. Klar, dass die Kritiker nach fünf sieglosen Spielen lauter werden, auch in Hinblick auf die Zusammenarbeit mit der Admira. Es ist der (unbequeme) Weg, für den sich Traiskirchen entschied. Der mittelfristig aber der erfolgsversprechendste ist, daran glaubt die Vereinsspitze. Jetzt braucht es die nötige Geduld und weitere Überzeugungsarbeit.