Die Infopolitik war ungenügend. Über die Aufregung um gefällte Bäume in der Pfarrgasse.

Von Andreas Fussi. Erstellt am 30. April 2019 (03:08)

Bei der geplanten neuen Grünflächengestaltung in der Pfarrgasse beim legendären Lumpentürl hat sich die Badener Stadtführung in der Informationspolitik schwach präsentiert. Nur die direkt betroffenen Geschäftsleute wurden von der Vizebürgermeisterin über die Pläne informiert, nicht jedoch alle Anrainer und Unternehmer in der Umgebung. Daher kursierten rasch Gerüchte und Falschmeldungen.

Dass die drei dort bislang in Hochbeeten eingesetzten Bäume die nächsten Jahre nicht gut überstehen würden, wurde nicht ordentlich kommuniziert. Umso größer war daher die Aufregung, als die bisherigen Schattenspender Freitagfrüh zum Entsetzen vieler gefällt wurden. Kein Infoblatt wurde angebracht, warum das passierte und dass drei andere Bäume einer robusteren Art bald eingesetzt werden. Nur auf Facebook bekamen Interessierte von den Grünen Einblicke in die Pläne. Das ist zuwenig. Eine bessere Informationspolitik hätte die Proteste eindämmen können.