Erstellt am 28. Dezember 2016, 05:00

von Andreas Fussi

Ein Jahr mit Licht und Schatten. Andreas Fussi über den Rechnungshofbericht Traiskirchens bei besten Finanzen.

Licht und Schatten brachte das heurige Jahr dem Traiskirchner SPÖ-Stadtchef Andreas Babler. Da präsentierte er im Gemeinderat ein Budget, um das ihn viele Gemeinden beneiden, erhält aber einen Tag später den Endbericht des Rechnungshofes, mit zahlreichen Kritikpunkten, vor allem an veralteten Strukturen.

Die negativen Prüfungsergebnisse werden von der Opposition mit Genugtuung ausgeschlachtet. Einmal mehr steht Bablers Doppelbezug im Kreuzfeuer der Kritik. Dass er fast zwei Jahre lang sowohl sein Bürgermeister-Salär als auch jenes als leitender Angestellter der Stadt kassiert hat, macht kein gutes Bild, sollte aber nicht überbewertet werden. Im Rechnungshofbericht wird dem Thema ein paar Seiten von 130 gewidmet.

Positiv ist Babler anzurechnen, dass er die Prüfung der Gemeinde durch den Rechnungshof in einem Sondergemeinderat thematisiert und das viel gerühmte Schlagwort der Transparenz beherzigt. Über aller Kritik sollte freilich die hervorragende finanzielle Situation Traiskirchens stehen, die auch vom RH so gewürdigt wird.