Ernstfall kann schnell da sein. Andreas Fussi über die Aufregung um die Trinkwasser-Verunreinigung.

Von Andreas Fussi. Erstellt am 26. Juni 2018 (04:51)
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So schnell kann es gehen. Von einer Sekunde auf die andere ist vielen Badener Bürgern vorige Woche bewusst geworden, was es bedeutet, frisches Trinkwasser wann auch immer aus der Leitung trinken zu können. Denn plötzlich kam die Info, es wurden Verunreinigungen festgestellt und man möge bitte Wasser abkochen. Na bumm!

Viele waren verunsichert und es kam zu panikartigen Käufen von Mineralwasser. Für die Stadtgemeinde war das Ganze eine gute Übung für den nächsten Ernstfall, um die Abläufe weiter zu verbessern. So wurde bereits am Dienstag damit begonnen, Hydranten zu spülen, aber erst am Mittwoch die Bevölkerung informiert. Rein gesetzlich war jedoch alles in Ordnung, da die Aufforderung für präventive Maßnahmen seitens der NÖ Landesregierung am Mittwoch zu Mittag erfolgte.

Erfreulich ist, dass die Kooperation aller involvierter Abteilungen weitestgehend funktioniert hat. Auch die Feuerwehr war sofort bereit, Lautsprecherdurchsagen zu übernehmen.

Der Fall hat gezeigt, dass Investitionen in den Zivilschutz keine Geldverschwendung sind.