Frieden als Foto-Objekt. über Fotos, die die Welt verändern.

Von Judith Jandrinitsch. Erstellt am 21. Juli 2021 (03:54)

Ein verletzter Orang-Utan, der von freiwilligen Tierpflegern auf einer Trage über einen Fluss im Dschungel getragen wird.

Nigerianische Schulmädchen, die von Boko Haram entführt wurden und nach ihrer Befreiung wieder einen Stift, ein Comic und ein Heft in die Hand nehmen, um zu lesen, zu schreiben und wieder in die Schule zu gehen. Nur zwei Beispiele, wie sich Fotografinnen und Fotografen dem Thema Frieden annähern. Und das in einer Welt, die das Drama und den Krieg in den Mittelpunkt stellt.

Der „Global Peace Photo Award“, initiiert von Lois Lammerhuber, will hier bewusst einen Gegenpunkt setzen. Vergeben wurde er am Montagabend in Baden. Fünf Fotografen wurden mit dem Preis ausgezeichnet, ihre Bilder rütteln auf. Sie regen zum Nachdenken an, erinnern uns Europäer, wie gut es uns trotz Covid-Pandemie geht. Fotos können die Welt nicht friedlicher machen, aber wenn sie Frieden aus neuen Perspektiven zeigen, dann ist ein wichtiger Schritt getan.