Für den Neuen drängt die Zeit. Philipp Grabner über den neuen Traiskirchner ÖVP-Chef.

Von Philipp Grabner. Erstellt am 12. Februar 2019 (05:26)

Nein, mit der Lupe muss man die Traiskirchner ÖVP nicht suchen. Dass die örtliche Volkspartei aber stark in der Minderheit ist, kann man nur sehr schwer von der Hand weisen. Aktuell stellt die Partei drei Mandatare im Traiskirchner Gemeinderat – 25 weniger als die SPÖ und auch zwei weniger als die FPÖ. Vor den Grünen ist sie daher die zweitschwächste Partei im Gemeinderat.

Dass der neue Stadtparteichef Maximilian Aigner nach seinem Amtsantritt – er erbte das Amt von seinem Vorgänger Roland Rollett – davon spricht, die Partei wieder stärker in die Öffentlichkeit bringen zu wollen, ist sicher der richtige Weg. Der neue Obmann hat dazu aber nicht mehr allzu viel Zeit. Denn höchstwahrscheinlich dauert es kein ganzes Jahr mehr, bis Niederösterreichs Gemeindebürger an die Wahlurnen schreiten. Hat es die ÖVP bis dahin geschafft, Themen zu setzen und für Gesprächsstoff zu sorgen, sind die Chancen auf ein viertes Mandat intakt. Andernfalls droht ein Rückgang an Wählerstimmen.