Geld sinnvoll eingesetzt. Über den Start für das „Haus der Menschlichkeit“ in Baden.

Von Andreas Fussi. Erstellt am 28. Mai 2019 (03:07)

Brauchte es noch eines Beweises, dass das Rote Kreuz seinen Slogan „Aus Liebe zum Menschen“ tatsächlich lebt, so war die Eröffnung des „Hauses der Menschlichkeit“ ein solcher.

In dem Gebäude, wo sich vor ein paar Jahren noch eine Filiale einer Supermarktkette befunden hat, versammelt das Rote Kreuz jetzt das geballte Leistungsspektrum seiner Gesundheits- und Sozialen Dienste (GSD) unter einem Dach. In der für den Rettungsdienst konzipierten Bezirksstelle war dafür kein Platz mehr. Die Geschichte untermauert die rasante Entwicklung: 1994 mit fünf Personen gestartet, sind mittlerweile über 200 Menschen für die GSD tätig.

Man kann den Verantwortlichen zur Entscheidung nur gratulieren. Wie Rotkreuz-General Josef Schmoll bei der Eröffnung betonte, erfolgte die Finanzierung des neuen Hauses durch Spendengelder, womit bewiesen wurde, dass jeder gespendete Euro sinnvoll eingesetzt wird. Das neue GSD-Zentrum ist eine Bereicherung für die Stadt und strahlt weit in den Bezirk.