„Ja“ zu Debatte, „Nein“ zu Panik. Philipp Grabner über die Sicherheits-Debatte nach Einbrüchen in Baden.

Von Philipp Grabner. Erstellt am 03. Januar 2019 (03:12)

Wenn gerade zu Weihnachten – einer Zeit, die von vielen als die stillste im Jahr bezeichnet wird – mehrere Einbrüche in der Innenstadt bekannt werden, dann sorgt das zurecht für ein mulmiges Gefühl. Zwar ist die Ausbeute der Täter – die Polizei geht von mindestens zwei Personen aus – mehr als überschaubar, doch geht es viel mehr um das subjektive Sicherheitsgefühl der Badenerinnen und Badener, das durch die aktuellen Vorfälle durchaus gelitten haben dürfte.

Dass die Bürgerliste ihre Forderung nach einer Polizeistelle am Rathaus und mehr Streifen aus dem Archiv kramt, ist nachvollziehbar. Dass Stadtchef und Exekutive beruhigen, aber ebenso. Denn natürlich ist jeder Einbruch mehr als ärgerlich und einer zu viel – gleich den Teufel an die Wand zu malen, hilft aber auch nichts.

Jetzt gilt es, die Ermittlungsergebnisse abzuwarten – und sich danach, ohne Angst- und Panikmache, der Thematik zu widmen. Damit Badens Leitspruch, „sicherste Stadt“ zu sein, auch tatsächlich gilt.