Auch gut für den Ruf des Vereins. Über den Wechsel von Florian Fischerauer.

Von Malcolm Zottl. Erstellt am 25. November 2020 (01:45)

Florian Fischerauer nutzt das Sprungbrett Traiskirchen also. Dem 21-Jährige blieb der Durchbruch bei der Admira verwehrt, über den Umweg Traiskirchen klappt jetzt (höchstwahrscheinlich) der Wechsel zur Austria. Mit guten Leistungen im 2. Liga-Team der Young Violets rückt für Fisch-erauer auch das Ziel Bundesliga wieder in greifbare Nähe.

Traiskirchen verliert nach nur neun Pflichtspielen einen Leistungsträger. Traurig muss der FCM darüber nicht sein. Einerseits nahmen die Verantwortlichen im Sommer Geld in die Hand und verpflichteten Fischerauer, anstatt ihn nur auszuleihen. Zieht die Austria im Sommer die Kaufoption auf Fischerauer, dann spült das Geld in die Traiskirchner Vereinskassa. Andererseits entspricht der Fischerauer-Transfer auch genau der Vereinsphilosophie.

Junge Akteure sollen den Weg in eine höhere Liga nehmen. Mit jedem Spieler, der diesen Sprung tatsächlich schafft, steigt das Ansehen des Vereins. Denn Talente kann der FCM nur locken, wenn die Spieler wissen, dass sie hier quasi über den zweiten Anlauf die Chance zum Profi haben.