Bad Vöslau und die Sinnkrise. Über die Formsuche von Bad Vöslau.

Von Dominik Schneidhofer. Erstellt am 16. September 2020 (01:45)

Mehr als nur niedergeschlagen waren die Kicker von Bad Vöslau nach der 0:2-Pleite in Mistelbach. Denn während in der Vorsaison die Dukic-Elf das Maß der Dinge war, müssen sich die Bad Vöslauer in der neuen Spielzeit wohl mit einer untergeordneteren Rolle zufrieden geben.

In der coronabedingt annullierten Vorsaison gab es insgesamt nur drei Niederlagen. Aktuell stehen die Bad Vöslauer bei zwei Pleiten. Das mag schmerzen. Doch noch mehr schmerzt, dass das eigene Spiel, der eigene Spielstil, wofür Bad Vöslau steht, aktuell nicht funktioniert.

Was in der aktuellen Bad Vöslauer Sinnkrise ein wenig untergeht: Die Thermalstädter können auf eine eigene Philosophie des Fußballspielens, auf eine eigene Identität verweisen. Das ist im Amateurbereich keineswegs eine Selbstverständlichkeit.

Mit Youngsters wie Batuhan Ayvaz und Co. scharren talentierte Spieler in den Startlöchern, die definitiv noch Zeit brauchen, aber das Potenzial haben, um in den kommenden Jahren zu echten Stammkräften zu werden. Das mag derzeit nicht wirklich trösten. Doch mit Bad Vöslau wird früher oder später wieder zu rechnen sein.