Das Ende war komisch

Erstellt am 30. November 2022 | 02:28
Lesezeit: 2 Min
über das Aus von Andreas Haller beim ASK Kottingbrunn

Andreas Haller ist nicht mehr Trainer beim ASK Kottingbrunn. Was in den letzten ein, zwei Jahren beinahe denkunmöglich schien, ist seit wenigen Tagen Realität. Haller holte im Herbst 27 Punkte. Einen Zähler zu wenig, um den vorgegebenen Schnitt von 2,0 zu erfüllen. Als Argument für einen Rauswurf ist das zu wenig. Genauso, wie die durchwachsene zweite Herbsthälfte. Die genauere Betrachtung zeigt, dass Kottingbrunn in den letzten acht Runden gegen sechs Top-Acht-Mannschaften spielte. Die Selbsteinschätzung nach 16 Punkten in sechs Spielen stimmte einfach nicht.

Überraschend kommt auch, dass Kotting‘ mit 27 Punkten nicht im Soll sein soll. Der Meistertitel auf der anderen Seite aber kein ausgegebenes Muss-Ziel ist. Das passt nicht wirklich zusammen. Insofern mutet es schon komisch an, dass Haller, der in fünfeinhalb Jahren auch in turbulenten Zeiten loyal blieb, nun unfreiwillig gehen muss.

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