Die Macht der Worte beachten. Andreas Fussi über jüngste Wortmeldungen im Badener Gemeinderat.

Von Andreas Fussi. Erstellt am 02. April 2019 (05:44)

Gemeinderatssitzungen können durchaus unterhaltsam sein, was jetzt in der ersten Sitzung des Badener Gemeinderates heuer festzustellen war. Allerdings müssen sich die Mandatare im Klaren sein, dass ihre Äußerungen nicht im rechtsfreien Raum getätigt werden, sondern sehr wohl auch strafrechtliche Konsequenzen haben können. Diese leidvolle Erfahrung hat nun Bürgerlisten-Chef Stadtrat Jowi Trenner (wir badener) nicht davon abgehalten, erneut das Wort Freunderlwirtschaft in den Mund zu nehmen oder den Badener Grünen Geldgier zu unterstellen. Das sind keine Kavaliers-Wortmeldungen, sondern harte Bandagen, die durchaus gerichtliche Folgen haben können. Ist das notwendig?
Die Arbeit der Opposition ist wichtig, sollte aber nicht aus Mutmaßungen und lockeren Behauptungen bestehen. Beweise müssen auf den Tisch gelegt werden. Sonst bleibt der schale Beigeschmack, den politischen Gegner nur anzupatzen, in der Hoffnung, irgendetwas wird schon hängenbleiben.