Erstellt am 28. Dezember 2016, 05:00

von Alexander Wastl

Die Sache ruhen lassen. Alexander Wastl, einen Schlussstrich im Fall Jedlicka/Trost.

Von Mai 2015 bis kurz vor Weihnachten dauerte es, ehe Marvin und Werner Trost das bekamen, was sie von Anfang an wollten – eine Entschuldigung.

Wäre diese umgehend nach der Attacke von Christoph Jedlicka an Trost junior gekommen, hätte man sich die ganzen Scherereien vor Gericht sparen können. Und Jedlicka hätte 13.000 Euro mehr am Konto. Das bekräftigen jedenfalls die Trosts.
„Sieger“ gab es am Ende aber sowieso keinen. Jedlicka musste auf der einen Seite eine hohe Summe bezahlen. Auf der anderen Seite die Trosts, die durch die Klage zur Zielscheibe einer darüber verärgerten Community wurden. Viele fürchteten nämlich einen Präzedenzfall, der zur puren Straflust im Sport führen könnte. Eine unbegründete Angst, da man sich ja per Vergleich einigte.

Rückblickend hätten sowohl die Trosts wie auch Jedlicka wohl einiges anders gemacht. Dass ein Foul nicht vor Gericht landen sollte, darüber ist man sich einig. Während Jedlicka nun endgültig abschließen konnte, stellt sich für die Trosts die nächste „Sinnfrage“.

Man überlegt, gegen die Facebook-Hetzer rechtlich vorzugehen. Nachvollziehbar und legitim. Vielleicht wäre es aber einfach besser, „darüberzustehen“ und einen Schlussstrich unter einer viel zu langen, unschönen Geschichte zu setzen.