Ebreichsdorfer Weggabelung. Über den neuen Ebreichsdorfer Weg.

Von Dominik Schneidhofer. Erstellt am 21. April 2021 (01:23)

Ein Jahr ist es mittlerweile her, dass Ebreichsdorf den Rückzug aus der Regionalliga verkündete. Der ASK war im Osten Österreichs das prominenteste Opfer von Corona. Denn aufgrund der ungewissen finanziellen Zukunft entschied sich der Verein dazu, den Platz der 1b in der Gebietsliga einzunehmen. Ein Schritt, den damals viele lobten.

Ein Jahr später ist die Stimmung eine gänzlich andere, die dem Club entgegengebracht wird. Unverständnis reagiert. Auf Anhieb wollte Ebreichsdorf gleich wieder um den Meistertitel mitspielen. Für viele passte das nicht wirklich zusammen. Denn einerseits will der Verein die Nachwuchsarbeit forcieren – und in der Kampfmannschaft vermehrt zum Zug kommen lassen. Andererseits will Ebreichsdorf weiter Erfolge einfahren.

Ob der Spagat geschafft wird? Die Gefahr ist groß, wenn der Verein wieder Blut geleckt hat, dass der alte Durst nach Erfolgen den Blick nach oben lenkt. Und die Vorsätze mit jungen Spielern schnell wieder vergessen macht. Denn schon in der jüngsten Gebietsliga-Saison hätte die Plattform für junge, eigene Spieler größer sein können.