Ein Sprungbrett für die Trainer. über Max Dollers Abgang in Traiskirchen

Von Malcolm Zottl. Erstellt am 21. Juli 2021 (00:02)

Auf der Traiskirchner Betreuerbank gibt es einen schmerzhaften Abgang: Max Doller wechselt in die Austria-Akademie.

Doller genoss bei den Traiskirchner Spielern ein hohes Ansehen. Egal, mit welchen FCM-Akteur die NÖN im vergangenen Jahr telefonierte, fast immer kam Dollers Rolle zur Sprache. Der 29-Jährige glänzte mit Fachwissen und zwischenmenschlicher Kompetenz. Der Schritt in die Nachwuchsabteilung eines Bundesligisten ist ein logischer Schritt, weil Doller derweil noch die A-Lizenz fehlt. Eine Hürde, an der viele gute Trainer ohne Profi-Hintergrund scheitern.

Ein Job in einer Akademie verbessert die Chancen für die Aufnahme zu den nötigen Kursen deutlich. Eine große Karriere trauen ihm einige seiner Ex-Schützlinge explizit zu. Das wäre freilich auch für Traiskirchen ein Renommee. Der Verein kann nicht nur für Spieler, sondern auch für Trainer ein Sprungbrett sein. Mit Marco Wimmer hat Cheftrainer Markus Bachmayer bereits den nächsten hochveranlagten, jungen Trainer an seiner Seite. Wimmer wird nun früher als erwartet noch mehr Verantwortung übernehmen dürfen.