Gefragt: Kracher mit Regionalität. Über Kottingbrunns Aufgaben und Chancen in der Transferzeit.

Von Malcolm Zottl. Erstellt am 27. Mai 2020 (02:32)

Eine intensive Transferzeit steht Landesligist Kottingbrunn ins Haus. Intensiver, als es sich wohl die meisten in der „Grub‘n“ gewünscht hätten. Bereits vor Juni steht fest, dass mit Rene Herbst, Matthias Nemetz und Marvi Konci drei wichtige Säulen auf der Mittelachse wegfallen. Abwehrboss Luka Rajic – der im Herbst maßgeblich dazu beitrug, dass Kotting‘ mit acht Gegentreffer, die mit Abstand wenigsten in der gesamten Liga erhielt – wechselte bereits im Winter zurück zur Vienna.

Bereits vor Juni steht fest, dass von der eigentlich so erfolgreichen Mannschaft von 2019 nicht mehr viel übrig ist. Kottingbrunn braucht für jeden Mannschaftsteil – Defensive, Zentrale, Offensive – einen adäquaten Ersatz. Einen Spieler des Formats Leistungsträger: einen routinierten Abwehrchef, einen Denker und Lenker im Mittelfeld und einen Knipser für die Offensive.

Bereits vor Juni steht fest, dass es am Transfermarkt zwei, drei Kracher benötigen wird, um gleich stark, wie im vergangenen Herbst sein zu können. Diese Aufgabe bietet aber auch durchaus Chancen. In den letzten Jahren verlor Kottingbrunn etwas die regionale Verwurzlung am Spielersektor. Diese intensive Transferzeit ist die Chance eine Korrektur anzubringen.