In der Tradition liegt die Zukunft

Über die positiven Auswirkungen des Badener Weltkulturerbe-Prozesses.

Erstellt am 02. Dezember 2020 | 03:45
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Die Coronakrise macht auch vor der Entscheidung über den Badener Weltkulturerbe-Status nicht Halt. Ein Jahr länger als geplant, müssen die Stadtverantwortlichen zittern, ob Baden gemeinsam mit zehn weiteren herausragende Kurstädte Europas aus 7 Nationen als die Great Spas of Europe in die Liste des UNESCO Weltkulturerbes aufgenommen werden.

Aber egal, wie der Prozess endet, die Nominierung alleine hat schon viele positive Auswirkungen gehabt. Dass nun ein Bäderinfrastruktur-Ausbauprogramm installiert wurde, ist zum Beispiel darauf zurückzuführen. Das Engagement von ÖVP-Stadtrat Hans Hornyik ist dabei besonders hervorzuheben. Er weiß, dass das namensgebende Thema Thermal- und Schwefelwasser essenziell für die weitere Entwicklung Badens ist. Die diversen Badener Quellen schlummern einen Dornröschenschlaf und müssen mit großzügiger Investitionskraft für die Öffentlichkeit wachgeküsst werden. In der Tradition liegt die Zukunft der Stadt.