Jetzt heißt es abwarten. Andreas Fussi über den unterzeichneten Weltkulturerbe-Antrag Badens.

Von Andreas Fussi. Erstellt am 29. Januar 2019 (05:06)

Vorige Woche Dienstag war es soweit. Die jahrelangen Bemühungen von elf bedeutenden europäischen Kurstädten, darunter Baden bei Wien, gipfelten in der Unterzeichnung des Antrags auf Aufnahme als „Great Spas of Europe“ in die Weltkulturerbe-Liste. Unter der tschechischen Federführung wird nun der unterschriebene Antrag bei der UNESCO eingereicht.

Von nun an liegt es nicht mehr in den Händen der elf Bewerberstädte. Ein Automatismus kommt in Gang. Zuerst wird der Antrag auf Vollständigkeit geprüft, dann werden ab dem Sommer Experten-Kommissionen unterwegs sein und die elf Kurstädte auf Herz und Nieren überprüfen. Ihr Bericht wird im Dezember erwartet. Im Frühjahr 2020 wird der Internationale Rat für Denkmalschutz eine Empfehlung abgeben und im Juli sollte dann der Entscheid der UNESCO feststehen. Bis dahin heißt es zittern, ob alle Städte für welterbefähig gehalten werden. Für Baden und die anderen zehn wäre die Aufnahme ein touristisches Geschenk.