Jetzt will erst recht keiner weg. Über unbegründete „Sorgen“ in Bad Vöslau.

Von Alexander Wastl. Erstellt am 12. November 2019 (00:13)

Die Hälfte des Weges zum großen Ziel Meistertitel wurde bravourös gemeistert, der ASK Bad Vöslau überwintert in der 2. Landesliga Ost auf Platz eins. Was es braucht, damit die Thermalstädter auch am Ende ganz oben stehen? „Einfach“ das Gleiche noch einmal.

Das gilt vor allem für den Kader, was auch Trainer Darko Dukic weiß. Der Coach wünscht sich keine Neuen, will nur, dass sein Team zusammenbleibt. Dukic ist aber bewusst, dass seine Spieler umworben werden – und das nicht erst seit dieser Saison. Spieler wie Summer, Adigüzel oder Studnicka stehen schon länger auf den Notizzetteln anderer, höherklassiger Vereine. Dennoch kann sich Dukic so gut wie sicher sein, dass er keinen seiner Spieler im Winter „verlieren“ wird.

Warum? Weil die wohl größte Stärke der Vöslauer der Zusammenhalt, das Kollektiv ist. Schon im Sommer hätten einige Kicker nach dem starken Frühjahr aber dem dennoch verpassten Meistertitel die Segel streichen können. Doch die Mannschaft hielt fast ausnahmslos die Treue, wollte das unvollendete Werk gemeinsam zu Ende bringen.

Mit dem Herbstmeistertitel untermauerte das Team seine eigenen Ambitionen. Und jetzt, mit dem noch näher gerückten großen Traum vor Augen, wird Vöslau erst recht niemand verlassen wollen.