Krisenhilfe ohne großen Aufwand. Über die Traiskirchner Gastronomieförderung „30er Zone“.

Von Andreas Fussi. Erstellt am 29. Juli 2020 (03:45)

Wie kann man den Unternehmen und der Bevölkerung in der Covid-19-Krise am besten helfen, ohne zuviel bürokratischen Aufwand? Viele Gemeinde probieren es, etwa die Stadt Wien mit ihren 50 Euro-Konsumationsgutscheinen für ihre Bürger. Dass dann aber mit den Gutscheinen zum Teil Schindluder betrieben wird, macht sie weniger attraktiv. Die Stadtgemeinde Traiskirchen hat nun einen Weg gefunden, der denkbar einfach ist und allen zugutekommt.

Es sind zwar „nur“ 30 Euro, die aber fix an die Gemeindebürger ausbezahlt werden, wenn sie ihre Rechnungen aus Gastrobetrieben einlösen. Das können auch kleinere Beträge aus verschiedenen Lokalen sein. Alle Rechnungen können gemeinsam vorgelegt werden und es gibt 30 Euro Bar auf die Hand. Eine schöne Initiative von Stadtrat Clemens Zinnbauer, die Vorbild für andere Gemeinden ist!

Hervorzuheben ist auch, dass alle Traiskirchner Fraktionen die Aktion unterstützen und eine gute Idee nicht gleich wieder zerreden. Dafür ein großes Lob!