Mehr Weitsicht ist gefragt

Alexander Wastl, über die Transferpolitik der SG Traiskirchen.

Erstellt am 22. November 2016 | 05:00
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Die SG Traiskirchen muss sich für ihre erste Halbsaison in der Regionalliga nicht verstecken. Mit 16 Punkten liegt man im Plansoll des vorrangigen Saisonziels: Dem Klassenerhalt.

Ob des großen Umbruchs im Sommer, der mit dem Quereinstieg in die Regionalliga einherging, ist die bisherige Ausbeute schwer in Ordnung. Man ist auf Augenhöhe mit anderen Teams, die schon wesentlich länger im Ostliga-Geschäft dabei sind und auch höhere Erwartungen hatten. Wie etwa Amstetten oder Parndorf.

Dennoch wird im Winter wieder ordentlich umgebaut. Irgendwie hatte man sich aufgrund einiger namhafter Transfers – das beste Beispiel ist wohl Ex-Teamspieler Atan – mehr erwartet. Dass nicht jeder der unzähligen Sommertransfers einschlagen würde, war klar. Doch die Quote der „Mitläufer“ war definitiv zu hoch.

Die Zeit, jede etwaige Neuverpflichtung mehrmals zu beobachten und zu evaluieren, war aufgrund der späten Gewissheit der Ligazugehörigkeit schlichtweg nicht gegeben. Eine halbwegs ligataugliche Mannschaft musste her – und zwar schnell.
Für die Wintertransferzeit gilt diese „Ausrede“ nicht mehr. Die Transfers müssen mit mehr Weitsicht getätigt werden. Sonst beginnt man kommenden Sommer wieder bei null.