Noch viel Arbeit für Traiskirchen. Über das neue Team der Traiskirchen Lions.

Von Malcolm Zottl. Erstellt am 30. September 2020 (01:45)

Diese Saison wird besser, als die Abbruchsaison: Das Mindestziel werden die Traiskirchen Lions 2020/21 erreichen. Das ist nicht sonderlich schwer. Von den letzten 14 Spielen haben die Löwen nur eines gewonnen. Die Timberwolves (gegen die die Lions in der Vorbereitung noch verloren) und Graz sollte Traiskirchen hinter sich lassen. Das Play-off wäre somit erreicht. Damit wollen sich die Lions nicht zufriedengeben. Die Löwen wollen die Top-Teams der Liga ärgern und sich bei der Ligateilung (nach 18 Runden) unter den Top Sechs etabliert haben. Das würde gleich die Play-off-Teilnahme und den Klassenerhalt, so wie weitere Duelle gegen Österreichs Spitzenteams garantieren.

Davon sind die Lions noch weit entfernt. In der Vorbereitung bezog das neu zusammengestellte Team von Markus Pinezich gegen die Superliga-Konkurrenz Niederlagen. Das zeigt, dass die Lions vom eigenen Anspruch noch ein gutes Stück weit entfernt ist. Das überrascht nicht, die Automatismen können nach so kurzer Zeit noch nicht greifen – de facto ist derzeit kein einziger Spieler aus dem Vorjahreskader im Trainingsbetrieb. In den ersten Runden müssen die Lions auf den Überraschungsfaktor hoffen und dann Woche für Woche Entwicklungsschritte sehen lassen.