Prozess der Erneuerung nötig. Über das Problem der unteren Wassergasse in Baden.

Von Andreas Fussi. Erstellt am 17. März 2021 (03:45)

Badens Unternehmen versuchen, der leidigen Pandemie zu trotzen wie es nur geht. Viele Geschäfte und auch Gastwirte haben Liefer- und Abholdienste eingerichtet und die Badener nutzen das Angebot gerne. Andere bauen ihre Geschäfte um oder errichten neue. Manche übersiedeln an einen neuen Standort, wie der Italienische Feinschmeckerladen in der Wassergasse.

Der Mut zur Investition in der Krisenzeit ist zu würdigen. Das Beispiel verdeutlicht aber auch ein lange bekanntes Defizit in der unteren Wassergasse. Diese Gegend der Fußgängerzone ist und bleibt ein Stiefkind der Badener Geschäftswelt. Bis auf wenige Ausnahmen ist die Fluktuation an Geschäften dort enorm. Lange hält es fast niemand aus. Noch muss freilich die Fertigstellung der neuen Arbeiterkammer-Zentrale abgewartet werden, die bestimmt zu mehr Frequenz in dem Bereich führen wird. Doch nur abzuwarten wird zu wenig sein. Da gehört ein grundlegender Erneuerungsprozess eingeleitet.