Tradition allein ist zu wenig

Erstellt am 05. Januar 2022 | 05:13
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über das tragische Unglück in Klausen-Leopoldsdorf zu Silvester und die Folgen.

Der tragische Feuerwerksunfall zu Silvester macht bewusst, wie rasch ein naher Freund, ein Familienmitglied und Bekannter aus dem Leben scheiden kann. Wie viele andere wollte der junge Mann den Jahresbeginn feiern und es ordentlich krachen lassen. Häme und „selber Schuld“ ist da fehl am Platz, es hätte andere auch treffen können.

Der Fall verdeutlicht, wie fatal es sich auswirken kann, wenn keine legal produzierten Knaller gekauft werden. Umso tragischer ist es, wenn ein Feuerwehrmann, der ansonsten anderen selbstlos helfen möchte, in jugendlichem Leichtsinn selbst zum Opfer wird. Sein Tod kann aber dazu beitragen, dass solche Unfälle künftig hoffentlich nicht mehr passieren. Die Böllerei zu Silvester ist zu hinterfragen. Tradition alleine ist kein Grund, immer das Gleiche weiter zu machen. Illegale Pyro-Gegenstände zu kaufen, darf kein Kavaliersdelikt mehr sein.