Trumauer Weg ist noch holprig. Über den Abgang von Trumau-Trainer Gröss im Sommer.

Von Alexander Wastl. Erstellt am 24. April 2019 (08:20)

Vor etwa eineinhalb Jahren richtete sich der ASK Trumau neu aus: Ortsansässige Spieler sollten zurückgeholt werden, in der Heimat für mehr Identifikation mit dem Verein sorgen. Mit verstärktem Zusammenhalt sollte es auch sportlich sukzessive nach oben gehen.

Die Koryphäe des „Trumauer Weges“: Dominik Gröss, den die Vereinsverantwortlichen unbedingt als „Aushängeschild“ des besagten Pfades installiert haben wollten. Gröss löste damals – als Trainer unerfahren – den nicht unbedingt erfolglosen Martin Hareter ab. Das war Ende 2017, seither lief es für den Gebietsligisten sportlich eigentlich nur schlechter. Auch heuer ist man unten dabei – und Gröss hat entschieden, im Sommer zu gehen.

Das Trainerdasein, zu welchem der 33-Jährige vom Verein mehr oder minder gedrängt wurde, ist Gröss (noch) zu viel. Was das für den Trumauer Weg bedeutet? Dass er prinzipiell sinnvoll und auch ein wenig romantisch, aber auch holprig ist.

Mit der Entscheidung, Gröss als Trainer zu installieren, wollte man zu sehr mit dem Kopf durch die Wand. Damit es künftig wieder sportlich nach oben geht, wird man in Trumau – auch was den Kader betrifft – wohl wieder vermehrt auf sportliche Qualitäten und Leistungsbereitschaft, statt nur auf den Meldezettel achten müssen.