Turbulente Zeit bei Freiheitlichen. Philipp Grabner über die Wahl aus Bezirkssicht.

Von Philipp Grabner. Erstellt am 22. August 2017 (05:00)

Nicht nur bundesweit, auch im Bezirk Baden dürfte die Nationalratswahl am 15. Oktober spannend wie kaum zuvor werden. Zahlreiche Lokalpolitiker bewerben sich erstmalig um einen Sitz im Nationalrat – und für einige besteht durchaus die Möglichkeit, in den kommenden fünf Jahren in diesem Gremium vertreten zu sein. Für den Bezirk sicher kein Nachteil!

Vor einer recht großen Herausforderung steht jedenfalls die FPÖ im Bezirk, verliefen die letzten Wochen für die Blauen schließlich ziemlich turbulent: Die Berndorfer Stadträtin Christa Kratohwil trat von ihrem Amt zurück, in Pottenstein verließen zwei Gemeinderäte und drei weitere Mitglieder die Partei. Und zuletzt kehrte mit der Badener Stadtparteiobfrau Sonja Haberhauer eine nicht unprominente Persönlichkeit der FPÖ den Rücken. Bei der Nationalratswahl wird sie für die Freie Liste von Karl Schnell antreten.

Der FPÖ-Bezirkschef übt sich zwar in Zweckoptimismus, hofft auf ein gutes Ergebnis bei der Nationalratswahl. Doch dass der Urnengang ein Erfolg wird, hängt auch von der Motivation der übrigen Mannschaft ab...