Viele Besucher ohne Gedränge. Über das trotz Coronakrise erfolgreiche Fotofestival.

Von Andreas Fussi. Erstellt am 04. November 2020 (03:45)

Der Mut wurde belohnt. Lange Zeit war wegen der Corona-Unsicherheiten nach dem Frühlings-Lockdown unklar, ob das Badener Fotofestival stattfinden könne. Doch rasch stellte sich heraus, dass die Fotos im öffentlichen Raum, an der frischen Luft, eine ideale Möglichkeit sind, sich die Beine zu vertreten und dabei Kultur zu genießen. Und das mit Abstand, denn ein Gedränge war nicht nötig – es gibt ja genug Platz in den Parks und der Innenstadt.

Nörgler, die meinten, Baden hätte zu viele Leute angezogen und wäre mit Schuld an der Corona-Infektionsexplosion, liegen falsch. Die Durchführung des Fotofestivals war goldrichtig. Was die Besucherzahlen anbelangt, verwirren die Organisatoren allerdings, denn in der Stadt waren es laut den Messungen 218.607 Menschen, die sich die Fotos angesehen haben. Dass damit geworben wird, dass es über 300.000 Besucher waren, kommt nur durch die Partnerausstellung im Naturhistorischem Museum zustande, die 87.417 Gäste anlockte.