Mit Sicherheit punkten

Andreas Fussi über die Warnungen der FPÖ vor einer Kriminalitätswelle.

Andreas Fussi
Andreas Fussi Erstellt am 12. März 2019 | 03:36
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr

Die FPÖ und das Thema Sicherheit – eine Symbiose. Zur Zeit häufen sich die Meldungen der Freiheitlichen, mit dem Ruf nach mehr Polizeipräsenz als Antwort auf eine angebliche Kriminalitätswelle.

Auf statistische Daten wird aber kein Wert gelegt, sondern nur Medienberichte vorgelegt, die von diversen kriminellen Handlungen, meist von Asylsuchenden, handeln.

Hier wird bewusst versucht, Stimmung zu machen, um bei den anstehenden Gemeinderatswahlen punkten zu können. Das ist zwar nicht verwerflich, sollte aber auf Fakten basieren. Die Polizei jedoch weiß nichts von einer Kriminalitätswelle. Die offizielle Statistik ist noch gar nicht veröffentlicht worden. Trotzdem werden Schutzzonen gefordert, etwa in Baden, oder die Umbenennung des bisherigen Erstaufnahmezentrums in Traiskirchen in Ausreisezentrum begrüßt. Als ob das reicht, Kriminalität von der Stadt fernzuhalten. Aber es dürfte reichen, um wie erhofft bei der Bevölkerung zu punkten.