Nicht schön, dafür sicherer. Andreas Fussi über den gerodeten Parkplatz in der Helenenstraße.

Von Andreas Fussi. Erstellt am 25. Oktober 2016 (05:58)

Der Parkplatz in der Helenen straße beim Doblhoffpark war schon seit seiner Errichtung von Debatten begleitet. Der damalige Bürgermeister August Breininger (damals ÖVP, heute Stadtrat der Bürgerliste Wir Badener) hat ihn vor 16 Jahren ermöglicht, wofür die Stadt 100.000 Euro pro Jahr an Miete gezahlt hat. 15 Jahre lang war der Parkplatz für Kunden kostenlos. Nach Ende des Vertrages hätte ihn die Stadt entweder in den Urzustand versetzen oder die Kosten dafür überweisen müssen.

Eigentümer Marcus Bartak-Meszaros entschied sich für die zweite Variante, baute Schranken ein und führte eine Parkraumbewirtschaftung ein. Um drei Euro kann man dort den ganzen Tag parken. Seitdem man aber zahlen muss, ist der Platz meist leer. Nun wurde er komplett gerodet und zur unansehnlichen Betonwüste im Villen- und Parkviertel. Da es Privateigentum ist, ist der Baumschnitt rechtens. Schön ist er nicht. Allerdings stellen nun herabfallende Äste keine Gefahr mehr dar und auch in der Nacht werden sich viele Nutzer nun sicherer fühlen, da das Areal nun gut ausgeleuchtet ist.