Sicheres Image ist angekratzt. Andreas Fussi über zwei Kriminalfälle, die für Verunsicherung sorgen.

Von Andreas Fussi. Erstellt am 10. Juli 2018 (04:52)

Das Image Badens als sicherste Stadt Österreichs hat in den letzten zwei Wochen ordentliche Kratzer abbekommen. Medial große Aufmerksamkeit wurde am Dienstag einem Banküberfall mitten in der Innenstadt zuteil. Der Täter konnte flüchten. Die Meldung löste aber in der Bevölkerung große Unruhe aus. Bereits einige Tage zuvor war, wie erst jetzt auf Nachfrage nach einem Hinweis aus der Bevölkerung bestätigt wurde, der Diebstahl von 45 Fahrrädern aus einem Badener Fahrradgeschäft passiert.

Diese zwei großen Fälle sind Wasser auf den Mühlen der Menschen, die sich trotz der eigenen Stadtpolizei und einer Bundespolizei-Inspektion nicht mehr sicher in der beschaulichen Kurstadt fühlen. Diese Angst mag übertrieben sein, Baden zählt weiterhin zu den sicheren Städten im Bundesland. Es ist aber ein Alarmsignal, dass keine weiteren Einsparungen auf Kosten der Sicherheit mehr geschehen dürfen. Die Badener Polizei muss sichtbar bleiben und im Stadtbild präsent sein. Zur Beruhigung würde eine rasche Aufklärung der jüngsten Fälle beitragen.