Auch das Team muss dazulernen. Alexander Wastl über die Ebreichsdorfer Lehren aus dem Cup-Aus.

Von Alexander Wastl. Erstellt am 24. Juli 2018 (01:13)

Bislang erntete Ebreichsdorf ob der gelungenen Organisation der Cup-Spiele ausschließlich Lob. Dabei hatte man mit Gegnern wie der Austria oder Sturm schon ganz andere Kaliber als Steyr im Sportzentrum zu Gast.

Nun passierte mit der Platzierung der Gäste-Fans direkt vor der „Heimtribüne“ erstmals ein Fehler. „Wir werden unsere Lehren daraus ziehen“, kündigte Sektionsleiter Heidenreich an. Heißt: Dem Verein wird so etwas nicht mehr passieren. Dazulernen muss auch noch die im Sommer etwas umgebaute Ebreichsdorfer Mannschaft.

Denn gegen Steyr leistete man sich einen Selbstfaller. Spielerisch zeigte die Mannschaft schon jetzt, dass man sich auch in der neuen Saison keine Sorgen machen muss. Allerdings kosteten zwei grobe Patzer aus den Kategorien Unkonzentriertheit und Undiszipliniertheit einen hochverdienten Sieg gegen einen Neo-Zweitligisten – und somit die Chance auf ein attraktives Cup-Los in Runde zwei.

Fehler, die sich in dieser Vorbereitung wiederholten, eigentlich nichts mit Können oder Verfassung zu tun haben – und Trainer Ristic deshalb zu denken geben. Jedenfalls Fehler, die bald abgestellt werden sollten. Sonst wird der ASK auch in der Meisterschaft das Feld des Öfteren als besseres Team mit gesenktem Haupt verlassen.